Sonntagskonzerte im ART DE L'AUTRE

Nächstes Konzert: 16.09.2018, 16 Uhr

Gesprächskonzert '2x Hören'

 

Ulrich Knörzer, Viola

Martin Knörzer, Violoncello

Meike Pfister, Moderation

 

Carl Stamitz

Duo in F-Dur für Viola und Violoncello

 

- Allegro moderato

- Andante Grazioso

- Allegretto con Variazioni

 

Gesamtdauer ca. 1 Stunde

 

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Ulrich Knörzer begann zunächst mit dem Violinunterricht und wechselte drei Jahre später zur Viola.

 

Er gewann drei Mal den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sein Studium absolvierte er bei Rainer Moog an der Kölner Musikhochschule, bevor er bei Karen Tuttle an der Juilliard School of Music in New York seine solistische Ausbildung abschloss. Er nahm an Meisterkursen von Max Rostal, Sandor Vegh, Nobuko Imai, Wolfram Christ und Yuri Bashmet teil.

 

Als Solist und Kammermusiker mehrfach ausgezeichnet, gehört Ulrich Knörzer seit 1990 dem Berliner Philharmonischen Orchester an und tritt regelmäßig kammermusikalisch auf, vor allem als Mitglied des Scharoun Ensembles Berlin.

 

Seit 1999 hat er eine Professur für Viola an der Hochschule der Künste Berlin. Zu seinen solistischen Auftritten gehören auch Aufführungen des Violakonzerts von Bela Bartók, für das er sich besonders interessiert und engagiert.

 

Die Verbindung von Musik und Sprache, wie sich beide bedingen und ineinander enthalten sind – dies ist ein Thema, für das sich Martin Knörzer schon lange interessiert. Die vom Gesang herrührende Sprachlichkeit der Musik, ihre Grammatik, aber auch ihre Poesie aufs Instrument zu übertragen ist ihm ein Anliegen. So widmet sich der gebürtige Mannheimer nicht nur dem modernen Violoncello, sondern auch seiner Vorgängerform, dem Barockcello.

Martin Knörzer begann in jungen Jahren zunächst mit dem Klavierspiel, bevor er sich außerdem dem Cello zuwandte. Als Jungstudent lernte er bei Prof. Matias de Oliveira Pinto an der Universität der Künste Berlin, fürs Diplom begab er sich anschließend nach Detmold, um dort von dem gebürtigen Brasilianer und Navarra-Schüler Prof. Marcio Carneiro Unterricht zu erhalten. Nach Erlangen seines Diploms im Jahre 2011 zog es ihn dann nach Weimar, wo er an der dortigen Musikhochschule bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt bis 2013 sein Masterstudium mit Schwerpunkt Kammermusik absolvierte. Ebenfalls in Weimar folgte ein Masterstudium Barockcello bei Olaf Reimers. Anschließend setzte Martin Knörzer seine Studien bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt mit dem Konzertexamen fort.

Von 2014 bis 2017 war Martin Knörzer Cellist des ORBIS Quartetts, mit welchem er sowohl beim Artemis Quartett als auch beim Hagen Quartett Unterricht erhielt. Die intensive Arbeit des Quartettes wurde durch einen 2. Preis beim internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach und 2015 durch den 1. Preis beim internationalen Beethoven-Wettbewerb in Polen gekrönt.

Immer auf der Suche nach neuen Eindrücken und Inspirationen nahm Martin Knörzer an zahlreichen Meisterkursen teil – Wolfgang Boettcher, François Guye, Lluis Claret, Eberhard Feltz, aber auch Peter Bruns und András Schiff inspirierten ihn im besonderen Maße. Geprägt wurde er außerdem durch seine Leidenschaft für Literatur und das Erlernen von Sprachen – für ihn ein Mittel, in andere Kulturen wirklich einzutauchen und aus ihnen weitere Inspirationen zu schöpfen.